Karneval
Die fünfte Jahreszeit beginnt am 11.11 um genau 11:11 Uhr. Diese Zeit ist auch besser bekannt als Karneval und Fasching. Es ist der Beginn der Narrenzeit. Mit dem Martinstag beginnt für die Narren die Zeit, um sich auf den Karneval einzustimmen. Die Fastnacht wird von dem „schmotzigen Donnerstag“ (in der Schweiz Schmutziger Donnerstag, in den rheinischen Orten wird dieser Donnerstag, auch Weiberfastnacht genannt) vor Aschemittwoch eingeläutet. Nach diesem Tag ist der hat der Karneval offiziell angefangen. An diesem Tag finden Karnevalsumzüge statt, Schüler werden vom Unterricht „befreit“, die Amtsgeschäfte und der Rathausschlüssel werden vom Bürgermeister, symbolisch an die Narren übergeben. Auch im Karneval gibt es Bräuche. Hierzu gehören die Wahl des Prinzenpaares, die Weiberfastnacht und der Karnevalsumzug. Auch Verkleidungen haben, bei vielen Narren, eine Tradition. Es gibt Faschingsvereine die aus Hexen, Wikinger oder Clowns.Nachdem schmotzigen Donnerstag (Weiberfastnacht) folgt der „rußige Freitag“ die vor allem in Baden-Württemberg, Vorarlberg, in der Schweiz und im Bayerischem Schwaben gefeiert. Der Name stammt aus früheren Tagen als die Narren versucht haben, den Leuten Ruß ins Gesicht zu schmieren. Dieser Brauch ist heute, bei den kleinen Narren immer noch sehr beliebt.
Der Samstag, nach dem rußigen Freitag, wird in Baden-Württemberg und in der Schweiz „Schmalziger Samstag“ bezeichnet. Am Tulpensonntag finden die meisten Karnevalsumzüge statt, aber im Vergleich zu Rosenmontag, könnte man diese Umzüge als kleine Umzüge bezeichnet. Den Höhepunkt erreicht der Karneval Rosenmontag. In vielen Städten, wie in Köln, feiern die Narren bis in die Nacht hinein. Der Faschingsdienstag läutet das Ende der Faschingszeit, und den Beginn der Fastenzeit an.
Die Zeit vom 11.11 bis zur Aschermittwoch feiern die Narren in Vergnügtheit, Heiterkeit und mit Daseinsfreude.


