Weiberfastnacht
Weiberfastnacht wird auch schmotziger Donnerstag bezeichnet, da die Waschfrauen 1824 die Abwesenheit der Männer ausnutzten, um mit anderen Waschfrauen zu feiern - demnach gilt: Weiber sind Frauen - auch wenn es damals größtenteils Waschfrauen waren, die die Abwesenheit geschickt nutzten. Die Männer, die in Köln unterwegs waren, sammelten die schmutzige Wäsche und brachten saubere Kleidung zurück. Sie blieben im Karnevalstreiben hängen, die nach dem napoleonischen Kriegen, wieder begonnen hatte.Weiberfastnacht, ist die Narrenzeit der Frauen (Weiber). Obwohl dieser Brauch damit angefangen hat, dass sich die Frauen und Mädchen die Hauben vom Kopf rissen, sich maskierten und Ketten umbanden, die schreckliche Laute von sich gaben, und die Straßen unsicher machten, geht es heute ein bisschen zünftig zu. Zunächst feierten nur die Männer, bis die Frauen sich dazu entschlossen auch beim Karnevalstreiben, mitzumischen. Die Weiberfastnacht war geboren.
Heute verkleiden sich Weiber immer noch, aber das Bösartigste was sie tun ist, den Männern die Krawatten abzuschneiden um ihre Machtposition, zur Schau zu stellen. Für diese Tat, bekommen Männer sogar ein kleines Küsschen zur Entschädigung.
Weiberfastnacht ist der Übergang vom Sitzungs- zum Straßenkarneval, am Donnerstag vor Aschermittwoch und läutet die Zeit der Narren ein. Weiberfastnacht gilt in manchen Städten als inoffizieller Feiertag, an dem meist nur bis Mittag gearbeitet wird. Die Frauen beginnen meist um 11:11 Uhr zum feiern an, was im Gegensatz zu Rosenmontag, ohne Faschingsumzug gefeiert wird. Die Weiber, meist als Hexe verkleidet, machen die Kneipen und die Straßen unsicher. Sie stürmen ins Rathaus und übernehmen das Regiment. Es gibt sehr viele Feiern an diesem Abend, wobei der Einlass für die Weiber, die ein Kostüm tragen, kostenfrei ist oder der Kneipenbesitzer spediert die Drinks.


